Chronik

Bereits vor knapp 100 Jahren, am 7. Oktober 1925, gründeten zwölf musikbegeisterte Ampflwanger Bergleute eine Musikkapelle und nannten sie, beinahe selbstverständlich, BERGMANNSKAPELLE SCHMITZBERG (Schmitzberg ist jener Ortsteil, in dem der Braunkohleabbau stattfand).

1926 mussten für den Instrumenten- und Uniformankauf noch zwei Musiker mit Ihren Häusern bürgen.

1943 – 1945 war aufgrund des 2. Weltkrieges an kein Musizieren zu denken. Nach Kriegsende wurden die Instrumente natürlich sofort wieder hervorgeholt und die musikalische Kameradschaft wieder gepflegt.

1955 übernahm Wilhelm Greifeneder die Leitung der Kapelle. Er sollte für die folgenden 35 (!) Jahre unser Kapellmeister bleiben. Heute ist Willi noch immer ein Teil unserer Musikkapelle und auch unser Ehren-Kapellmeister.

1971/1972 wurde unser jetziges Musikheim errichtet und seit 1973 halten wir dort unsere Proben regelmäßig an einem Freitag ab.

1990 spielten wir unser 1. Konzert in der Kirche. Mittlerweile nutzen wir den kirchlichen Rahmen immer wieder einmal für Aufführungen (SINNfonie)!

1995 verstarb unser letztes Gründungsmitglied – Franz Roucka – im Alter von 89 Jahren. Er war unser erster Kapellmeister und bis 1972 aktiver Musiker.

1996 starteten wir eine neue Ära im Bereich der Ampflwanger Veranstaltung – das „Weinfest“ wurde erstmals durchgeführt und war für die folgenden 20 Jahre fester Bestandteil im örtlichen Veranstaltungskalender.

2000 – zu unserem 75-jährigen Bestandsfest konnten wir auch den Umbau unseres Musikheimes feiern. Dieses gemeinsam geschaffene und vergrößerte Musikheim ist nach wie vor das Symbol für kameradschaftliche Tätigkeit – jetzt und auch für die kommenden Generationen.

Seit 2003 feiern wir auch die Narrenzeit ausgelassen! Im Brecher Buchleiten sorgen wir jährlich am Faschingssamstag mit dem werXmusi-Gschnas für ein buntes und lustiges Faschingstreiben.

2006 – anlässlich der Landesausstellung in Ampflwang ließen auch wir uns runderneuern. Seit diesem Jahr tragen wir eine neue – natürlich immer noch dem Bergmannsstand getreue – Uniform.

Seit 2016 veranstalten wir im Juli ein zweitägiges Sommerfest im Ringlokschuppen.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich aus der anfänglich kleinen Blaskapelle ein großes Orchester. Heute zählt die Bergmannskapelle ca. 60 aktive MusikerInnen.

Historisches

Gründungsmitglieder anno 1925
August Ablinger / Emil Brabetz / Karl Demmer / Tobias Höller / Michael Lösch / Ludwig Neulentner / Franz Reisinger / Franz Roucka / Josef Schachl / Josef Steinhofer / Adolf Weißmann

Obmänner
Emil Brabetz (1925 – 1927) / Leonhard Gruber (1928) / Josef Huemer (1928 – 1942) / Josef Schmid (1947 – 1948) / Ferdinand Kemetmüller (1949 – 1954) / Alois Kaltenbrunner (1955 – 1958) / August Födinger (1959) / Alois Kaltenbrunner (1960 – 1963) / Franz Casapicola (1964) / Johann Köller (1965 – 1966) / Josef Fischer (1967) / Roland Kaltenbrunner (1968 – 1996) / Manfred Hasforter (1997 – 2000) / Markus Streif (2001 – 2010) / Gerald Frühwirth (2011 – 2014) / Franz Neuhofer (2015 – 2017) / Markus Streif (seit 2018)

Im Zeitraum 1968 – 1996 gab es unter Bürgermeister Roland Kaltenbrunner auch einige geschäftsführende Obmänner:
Arnold Mühringer (1969 – 1974) / Werner Schoberleitner (1975 – 1980) / Albert Fischer (1981 – 1986) / Manfred Hasforter (1987 – 1996)

Kapellmeister
Franz Roucka (1925 – 1937) / Franz Lang (1937 – 1955) / Wilhelm Greifeneder (1955 – 1991) / Albert Fischer (1991 – 2006) / Christine Maurer (2007 – 2017) / Thomas Pachinger (seit 2017)

Stabführer
Anton Koch (1925 – 1928) / Josef Huemer (1928 – 1942) / Josef Hubner (1947 – 1952) / Leopold Wiesinger (1952 – 1954) / Albert Fischer (1954 – 1993) / Franz Altmann (1993 – 2007) / Gerhard Spitzer (2005 – 2009) / Dolores Schoberleitner (2009 – 2014) / Johannes Gast (seit 2014)

Ehrenmitglieder
Ehrenobmann Roland Kaltenbrunner
Ehrenkapellmeister Wilhelm Greifeneder

Verstorbene Ehrenmitglieder
Ehrenmitglied Albert Fischer
Ehrenmitglied Alois Pixner

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